Gemeinsame Mitteilung der SPD Ortsvereins Frohnhausen/Altendorf und Margarethenhöhe

Andere Städte in NRW wie Köln, Düsseldorf, Dortmund, Bochum und viele kleinere Kommunen haben Sie bereits - in Essen derweil immer noch Fehlanzeige.

In Essen gibt es keinen einzigen öffentlichen Trinkwasserbrunnen. Gerade Hitzewellen im urbanen Umfeld, wie in diesen Tagen werden uns in Zukunft immer öfter treffen und auf Dauer für drastische gesundheitliche Auswirkungen sorgen, daher brauchen wir in dichtbesiedelten Gebieten wie zum Beispiel bei uns im Essener Westen öffentlich aufgestellte Trinkwasserbrunnen an zentralen Orten. Das ist einfach nur eine logische und gute Konsequenz diesem entgegen zu wirken.

In anderen Städten sind kostenlose Trinkwasserspender üblich - In Bochum gibt es beispielsweise neun, in Köln zwölf solcher Brunnen. 

„Kostenlos den Durst stillen, dass sollte auch gerade für unsere älteren Bewohnerinnen und Bewohner an zentralen Plätzen kostenlos möglich sein. Beispielsweise bei uns in Frohnhausen haben wir eine Vielzahl an Spaziergängerinnen und Spaziergängern, es wäre praktisch wenn diese die Möglichkeit haben kostenlos ihre Trinkflasche und ihren körperlichen Wasserspeicher wieder aufzufüllen. Zudem rücken solche Brunnen die Bedeutung und vor allem die Wichtigkeit des nachhaltigen Lebensmittels Trinkwasser mehr in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und leisten somit auch einen Beitrag zur Gesundheitsförderung“ sagt Ratsfrau Jutta Pentoch, 2. Vorsitzende im Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz.

„Gerade auch für die vielen Kinder- und Jugendlichen, die bei uns im dichtbesiedelten Essener Westen meist auf Markplätzen oder Parks ihre Freizeit verbringen, wäre eine kostenlose Erfrischung optimal, täte der Gesundheit gut und steigert zudem die Aufenthaltsqualität an den Standorten und bereichert das Stadtbild“ sagt Simon Grundmann, stellv. Ortsvereinsvorsitzender der SPD Essen-Margarethenhöhe und Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz.

„Unser Stadtteil ist geprägt von der Nähe zu Natur, Sport, Touristik und Gemeinschaft. Zudem ist die Margarethenhöhe als Teil der Route Industriekultur eine Anlaufstelle für Touristen und Interessierte von nah und fern. An einem zentralen Ort wo sich Menschen begegnen und sich zur Rast einfinden, wäre daher ein Trinkbrunnen eine lang ersehnte Antwort auf die oft vorgebrachten Wünsche vieler Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher unserer Gartenstadt Margarethenhöhe. Der gesundheitsfördernde Aspekt einer nahen und kostenlosen Verfügbarkeit von Brunnen mit dem hochqualitativen Trinkwasser der Stadtwerke Essen liegt auf der Hand und über die kühlende Erfrischung würden sich die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die vielen Gäste unseres Stadtteils sehr freuen.“ sagt Michael Manderscheid, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Essen-Margarethenhöhe und Mitglied im Ausschuss für Digitalisierung, Wirtschaft, Beteiligungen und Tourismus.

„Gerade die Errichtung solcher Brunnen ist ein mehr als zeitgemäßes Zeichen der Daseinfürsorge und wäre daher sehr zu begrüßen. Die Bereitstellung solcher Brunnen in den urbanen Stadtteil- und Wohnquartieren wie in Frohnhausen oder Altendorf wäre einerseits ein Mehrwert für das entsprechende Quartier, andererseits aber auch eine Entwicklung unserer Stadtteile hin zu nachhaltig gesunden und bürgernahen Standorten sowie Treffpunkten. Trinkwasser ist ein gesunder und hochqualitativer Durstlöscher! Stets verfügbar, ohne Kalorien und wichtigen Mineralstoffen, gerade für junge Leute wie für Rentnerinnen und Rentner. Und: Nur mit einer ausreichenden Menge an Flüssigkeit bleibt man fit und gesund“, sagt abschließend Ali Kaan Sevinc, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Essen-Frohnhausen/Altendorf.

In Köln laufen die Trinkwasserstationen von etwa April bis Ende Oktober. Die jährlichen Pauschalkosten pro Anlage liegen dort zwischen rund 12.800 und rund 14.100 Euro. Darin sind alle Kosten, von der Herstellung der Spender über den Betrieb und die Instandhaltung bis zur Entwässerung und jährlichen Wintereinlagerung enthalten. Trinkwasserbrunnen müssen durchgehend sprudeln, damit sich in den Leitungen keine Keime ablagern können.

Von SG

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